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Über 30 Zuschauer erlebten am Samstagabend während 4 Stunden ein sensationelles, fast unglaubliches Duell zweier gleichstarker Mannschaften. Gute Nerven und Ausdauer ohne Ende brauchten die zahlreichen Fans und die Spieler, denn nicht weniger als sieben Spiele gingen über fünf Sätze, bei denen sechs Mal Wangen erfolgreich war. Auf Wangener Seite überragten Spitzenspieler Karl Dachs und überraschenderweise Urgestein Karl Vochezer, die in den Einzeln ungeschlagen blieben.
Da die Trainingsvorbereitung des TTC nicht optimal war, ging man nicht sehr optimistisch in die Auseinandersetzung mit Holzheim. In denEingangsdoppeln siegten erwartungsgemäß nur Fischer/Dachs souverän 3;0, während Halder/Kreutzer bei der 1:3 Niederlage ordentlich spielten und Vochezer/Fießinger chancenlos waren. Im ersten Einzel zeigte Karl Dachs wie gewohnt spektakuläres Tischtennis und besiegte den jungen Schwärzler 3:2, während am Nebentisch Petr Fischer gegen den starken Staudecker keinen Satz gewann. Stefan Halder zeigte trotz Trainngsrückstand gute Szenen, konnte aber die knappe 1:3 Niederlage gegen Szabo nicht verhindern. Abwehrphänomen Karl Vochezer schien chancenlos gegen Angerer, lag 0:2 zurück, gewann den dritten Satz 12:10 und dominierte die letzten beiden Sätze. Routinier Günther Kreutzer agierte gegen den Jungen Schmid zu passiv und konnte so die knappe 2:3 Niederlage ebensowenig verhindern, wie Felix Fießinger gegen den Topspinspezialisten Schlopath die 0:3 Niederlage, somit lag der TTC zur Halbzeit fast hoffnungslos mit 3:6 zurück. Mit seinem hochverdienten 3:2 Erfolg über seinen vermeintlichen Angstgegner Staudenecker läutete Mannschaftsführer Karl Dachs die Wende ein, denn nicht unbedingt erwartet war der klare 3:1 Erfolg von Petr Fischer über Schwärzler. Seine zweite 1:3 Niederlage musste Stefan Halder gegen den starken Angerer hinnehmen, während am Nebentisch Szabo Karl Vochezer in den ersten beiden Sätzen regelrecht abschoss. Doch wie schon im ersten Spiel schaffte Karl Vochezer mit Kampfeswillen und Können die Wende und siegte sensationell 3:2. Davon beflügelt besiegte im Duell der württembergischen Seniorenmeister 65 und 60 Günther Kreutzer mit einer überragenden Leistung und absolutem Siegeswillen Schlopath 3:2 und auch der Jüngste im Team, Felix Fießinger, überraschte mit einem 11:9 im fünften Satz über Schmid mit einem Punktgewinn. Im Schlussdoppel zauberten Fischer und Dachs die Bälle immer wieder unerreichbar für Staudenecker und Angerer spektakulär auf den Tisch und holten unter großem Jubel den Siegpunkt in einem Spiel, das an sich keinen Sieger verdient hätte. Die Allgäuer waren aber überglücklich, die ersten beiden Punkte gegen den Abstieg geholt zu haben.

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